Die Erste Pressemitteilung Der Protestierenden Non-Citizen

Mit der Unterstützung aktiver Citizens wurde am 25. April 2013 das erste Zelt der Non-Citizens in München aufgebaut, um Non-Citizen-(Asylsuchenden-)Lager in Bayern besuchen zu können. Das Zelt stand an zwei verschiedenen Plätzen; erst vor der Ludwig-Maximilian-Universität, danach in der Nähe des Odeonsplatzes. Wir blieben dort für insgesamt 10 Tage.

In der Zwischenzeit fand am 30.April in Regensburg die gerichtliche Anhörung im Asylverfahren eines der protestierenden Non-Citizens des Münchener Zeltes statt. Rund 70 Leute waren vor Gericht anwesend, um ihn zu unterstützen. Dieses Mal, basierend auf seinem Engagement im Widerstand der Non-Citizens während des vergangenen Jahres, wurde der Asylantrag des protestierenden Non-Citizens anerkannt. Dies stellt einen Sieg dar, welcher nach dem Verständnis der protestierenden Non-Citizens ein Recht für jede_n Non-Citizen ist.

Am selben Tag fand in Regensburg eine Demonstration mit 300 Teilnehmer_innen statt. Auf dieser Demonstration gaben Non-Citizens ihre Meinung über diese Art von Gerichtsverhandlungen und -prozessen kund. Zudem drückten sie ihren Willen aus, den Widerstand weiterzuführen, bis allen Non-Citizens das Recht anerkannt wird, Citizens zu werden und sie damit die Möglichkeit haben, ein Leben wie alle Anderen zu führen. Einigkeit unter Non-Citizens, so wurde es erklärt, sei die dafür am stärksten benötigte Kraft.

Am 1. Mai fand ein Treffen mit aktiven Citizens statt. Dabei wurde über Theorien, Strukturen und zukünftige Pläne des Widerstandes diskutiert. Abschließend wurden Arbeitsgruppen gebildet, die die nächsten Schritte realisieren sollen.

Da das primäre Ziel die Kommunikation und der Austausch mit anderen Non-Citizens ist, begannen protestierende Non-Citizens während einer zehntägigen Tour, alle Non-Citizen-(Asylsuchenden-)Lager zu besuchen. Dies geschah, um Informationen über die derzeitigen Kämpfe von Non-Citizens auf der Straße an andere Non-Citizens weiterzugeben. Nachdem alle Non-Citizen-(Asylsuchenden-)Lager in Oberbayern besucht waren, fand am 4. Mai vor dem Münchener Protestzelt ein Treffen mit Non-Citizens der Region statt. Dieses Treffen behandelte die Frage 'Warum protestieren wir?'  sowie die Fragestellung, wie Non-Citizens mit der Basis des Widerstands verbunden werden können. Das Treffen fand außerhalb der Isolation der Lager statt. Dadurch wurde der Raum für die Subjekte des Non-Citizen Kampfes geöffnet, um untereinander die Selbstorganisation besprechen zu können.

Nachdem die Region Oberbayern abgedeckt war, zog das Zelt protestierender Non-Citizen am 6.Mai nach Augsburg weiter, um Non-Citizen-(Asylsuchenden-)Lager in Schwaben zu besuchen.

Während die nötigen Genehmigungen für ein Zelt in der Stadt von Augsburg angesucht wurde, wandte die Augsburger Verwaltung alle möglichen Restriktionen an, um den Willen der protestierenden Non-Citizens zu brechen und die Weiterführung ihres Kampfes zu verhindern. Mittlerweile wurden nicht wie beantragt zwei, sondern nur ein einziges Zelt für zehn protestierende Non-Citizens und nur drei Betten, ohne die offizielle Erlaubnis zur Übernachtung, genehmigt.

Das Protestzelt der Non-Citizens führt seinen Kampf am Augsburger Rathausplatz stärker als je zuvor weiter!

Protestierende Non-Citizen des Zeltes in Augsburg


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