Offizielle Erklärung in Unterstützung und Solidarität mit den Geflüchteten im Hungerstreik in Wien, Österreich

Die Bewegung auf den Straßen braucht die praktische Solidarität auf den Straßen

An unsere Mitstreiter_innen in Österreich: Heute sind es mehr als zehn Monate,
in denen wir uns auf der Straße im Streik befinden, stets vor dem Hintergrund
unseres Glaubens an Gleichheit, Freiheit und an „leben“, und zwar unter gleichen
Voraussetzungen für alle Mitglieder der Gesellschaft. Wir haben vier
Hungerstreiks durchlebt und wir wissen genau: Wenn ihr diese Zeitbombe zwischen
euch und das herrschende System setzt, dann verstreicht jede Minute auf grausame
Weise.

Diese Erklärung ist auch an jene gerichtet, die für die Situation der
Geflüchteten verantwortlich sind. Jene, die es sich herausnehmen, über uns zu
urteilen, ohne je erfahren zu haben, wie das Leben eines geflüchteten Menschen
tatsächlich aussieht.

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Herr Bundespräsident: Kein "Demokratie" - Export per Kriegseinsätze! Ziviler Opfer gedenken statt Heldenmythen schaffen!

Die Kundgebung ist einerseits eine Solidaritätsbekundung für den bayernweiten Aktionstag  "Keine Abschiebeung nach Afghanistan!" Bleiberecht jetzt! und andererseits ein Protest gegen den Besuch des Bundespräsidenten Gauck in Afghanistan und seine Realität (Beschönigung der Lebensrealität der afghanischen Bevölkerung, Kritik am fehlen sogenannter "westlicher Maßstäbe", ignorieren der tzausenden zivilien Opfer unter anderem durch deutsche Bomben (siehe über 100 Tote bei Angriff in Kundus und Glorifizierung des Bundeswehreinsatzes).


Wir fordern von Bundespräsident Gauck  die überlebenden der zynisch als sogenannte "Kollateralschäden" bezeichneten militärischen Angriffe und angehörigen ziviler Opfer  sowie Asylsuchende aus Afghanistan zu besuchen und zu befragen. Was ihm entgangen zu sein scheint:" Getötete Zivilisten in Afganistan auf Rekordstand. Dabei ist das fehlen von Statistiken und damit möglicher Weise verbundene Verzerrungen durch Schätzungen zu berücksichtigen...

 

Stopp Deportation to Afghanistan!

Stoppt den Krieg! NATO raus aus Afghanistan!

Stoppt "deutsche Interessen" am Hindukusch!

Stoppt Korruption und Postkolonialismus!

 

Für eine grenzenlose und solidarische Welt!

Für ein gleichberechtigten und selbstbestimmtes Zusammenleben!

 

Wann: heute, Samstag, 22 Dezember

Wo: Schloss Bellevue, Amtsitz des Bundespräsidenten, Spreeweg 1, 10557 Berlin, Fußgängerbereich Schlossseite, zwischen den beiden einfahrten zum Amtssitz.

09.12. PM Flüchtlinge vom Brandenburger Tor: Flüchtlingsproteste am Brandenburger Tor ausgesetzt - Protest geht weiter – Überall

Anlässlich der gestrigen Besetzung der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Oberschule in Berlin-Kreuzberg erklären die protestierenden Flüchtlinge vom Brandenburger Tor:

Über 6 Wochen haben wir den Witterungsbedingungen und Repressionen durch die eingesetzten Polizeikräfte, den politisch Verantwortlichen sowie dem Bezirksamt getrotzt. Wir sind zwei Mal in den Hungerstreik getreten, um einerseits erstmals direkte Gespräche mit Vertreter_innen der Bundesregierung zu erzwingen und andererseits die Heuchelei der politisch Herrschenden zu entlarven. Dabei haben wir nicht nur die Öffentlichkeit erreicht, sondern haben ungebrochen und erhobenen Hauptes die Proteste fortgesetzt und die Einhaltung von elementaren Menschenrechten eingefordert – nicht nur für uns, sondern für alle die aus rassistischen oder sozialen Gründen diskriminiert, ausgegrenzt und Repressionen ausgesetzt werden. Dies wird auch so bleiben.

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Doppelbesetzung in Berlin-Kreuzberg

"We, the striking refugees, have squatted a building in reichenbergerger/Ohlauerstraße! come and support us in solidarity now at 14.45! "++++

+++Berlin Kreuzberg, 14.45 Uhr: STREIKENDE FLÜCHTLINGE BESETZEN HAUS OHLAUER STRAßE/ REICHENBERGER STRAßE!!! Stimmung ist gut, ca. 100 Menschen vorort und es wird demnächst gemeinsam gegessen... Support wird aber dringend gebraucht ob drinnnen oder davor! Solidarisiert euch und teilt diese Infos!!!+++

Mehr Infos: Klick mich

The protest of refugees in Europe Press conference on the 3rd of Dezember in Brussels

After Friday’s suppression in Amsterdam, where we were denied our right to
protest, and after yesterday’s suppression in Berlin at the Brandenburg
Tor, after the suppression in Vienna which is a nightmare for the refugees
there, we - the protesting refugees – realised that this system is not
willing to grant certain fundamental rights to the refugees. What is more,
instead of abolishing those laws which are effectively oppressing us, the
system in Europe wants to drive us out. Therefore, we took to the streets
to make our demands happen. Now, we will raise our voices even louder than
before. 
We invite you to our press conference: On the 3rd of December 2012 at 11 am in Brussels, in front of the European
Parliament, in the centre of the John Cockerill park.
We invite all of Belgium’s media to come to the press conference to report
on the protest of refugees in Europe.
Mohammad Kalali
Arash Dosthosein
Ashkan Khorasani

Aktivisten reißen Flagge an iranischer Botschaft in Berlin ab

 

Foto: Spontandemo für die gefangenen!

Medienartikel: Der Tagesspiegel, Tagesschau

UPDATE: siehe auch Kommentare linksunten und Twitter #irembassy

Nach der heutigen Protestaktion an der iranischen Botschaft werden bis jetzt einige Aktivist_innen, darunter auch Geflüchtete aus dem Iran, von der Polizei festgehalten. Die Festgenommenen sowie weitere Aktivist_innen und Geflüchtete aus dem Iran und Afghanistan erklären: Wenn morgen um neun Uhr nicht alle freigelassen sind, werden wir in einen trockenen Hungerstreik treten.

Wir werden nach der Freilassung eine weitere Mitteilung zur Aktion verfassen. Die Aktivist_innen der Aktion an der iranischen Botschaft

Pressemitteilung zur Aktion an der iranischen Botschaft Berlin am 28.11. 2012

Nieder mit dem islamischen Regime im Iran!

Aktion gegen das repressive Vorgehen des iranischen Regimes gegen Oppositionelle

Wir, eine Gruppe iranischer politischer Aktivist_innen, sehen uns mit den fortwährenden Repressionen durch die faschistische Regierung der islamischen Republik Iran gegenüber ihren Gegner_innen im Inneren des Landes konfrontiert. Repressionen, die auch uns zum Schutze unseres eigenen Lebens zur Flucht gezwungen haben. Wir durchbrechen durch das Betreten des offiziellen Bodens des faschistischen Regimes der islamischen Republik noch einmal die geografischen Grenzen und lenken mit dieser Aktion im Herzen Europas des 21. Jahrhunderts die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf unzählige Missachtungen der Menschenrechte im Iran.

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